Reha nach Meniskus OP – 10 Gründe, was die Nachbehandlung verzögert

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Die Heilung und damit die Zeit bis zur Rückkehr in den Job nach einer Meniskusoperation variieren von Fall zu Fall erheblich. Die Reha nach einer Meniskus OP verläuft entweder komplikationslos oder sie zieht sich über Monate. Wovon genau, die Heilung einer Meniskusriss OP abhängt, beschreibt dieser Beitrag.

Die Basis, die Art der Meniskus-OP und die Rissform

Für den Nicht-Mediziner ist es wichtig zu wissen, dass es nicht den Riss im Meniskus gibt. Sondern es existieren verschiedene Arten von Meniskusrissen (Korbhenkelrisse u.a) und der Meniskus kann auch an verschiedenen Stellen reißen, beispielsweise am Innen- oder den Außenmeniskus (Meniskusläsion). Deshalb habe ich einen auch einen Beitrag dazu geschrieben, der dir als Patient helfen soll, deine Meniskusverletzung besser zu verstehen.

Behandlung, Therapie von Meniskusrissen

Für das Verständnis, reduziere ich bewusst die Komplexität eines Meniskusschadens auf wenige Fakten. Dieser Beitrag unterscheidet in Hinblick auf die Reha nach einer Meniskus OP in:

Therapie Meniskusriss

Überblick: Therapie bei Meniskusrissen | Foto: knie-marathon.de

  • Meniskus(teil)entfernung (Meniskusresektion): Teile des Meniskus werden arthroskopisch unter Narkose entfernt. Die ganze Knie-OP dauert etwa 20 Minuten.
  • Meniskusnaht (Meniskusrepair): Der Operateur näht (und refixiert) den Riss im Meniskus. Die OP-Zeit dauert in Abhängigkeit der Nahttechnik und Rissart erheblich länger.
  • Meniskusersatztherapie (künstlicher Meniskus, Meniskustransplantation mit einem Allograft etc.).

Reha nach Meniskusentfernung und Vollbelastung

Teile des Innen- oder Außenmeniskus sind nach der Meniskus OP entfernt worden, d. h., das abgeschnittene Meniskusteil muss nicht mehr anwachsen. Deshalb geht die Reha nach der Meniskus OP mit einer Meniskus(teil)resektion (ohne Begleitverletzung) verhältnismäßig schnell.

Die Kniespezialisten erlauben die Vollbelastung nach einer teilweisen Entfernung des Meniskus entweder sofort oder nach wenigen Tagen. Entsprechend wird bei einer Meniskus(teil)entfernung und einem komplikationslosem Verlauf ein Trainingsaufbau und Rückkehr in leichte sportliche Aktivitäten in der 3. bis 6. Woche nach der Knie-OP angestrebt. Eine sportliche Belastbarkeit ist nach einem isolierten Riss im Meniskus häufig nach 6-8 Wochen nach der Meniskus OP möglich.

Was immer nicht so breitgetreten wird, bezieht sich auf die Tatsache, dass alle Meniskusoperationen zusätzlich zum Unfall, auch immer Gewebe zerstören und weitere Schäden (Haut, Gewebe, Nerven) verursachen. Allein durch das Einführung der Werkzeuge, die der Kniechirurg für die Arthroskopie benötigt. Hinterher entstehen (wieder) Entzündungen im Kniegelenk, diese Reparaturprozesse dauern eben auch ihre Zeit.

Reha nach Meniskusnaht

Der gerissene Meniskus wurde genäht (refixiert). Damit die Meniskusnaht gut verheilen kann, muss das Kniegelenk in der Regel für etwa 3 bis 6 Wochen nach der Meniskus OP entlastet werden. Bis dahin gilt eine Teilbelastung an Gehstützen mit etwa 5 bis 10 kg.

Außerdem trägt der Patient eine Knieorthese (engl. Brace), für etwa sechs Wochen damit die Meniskusverletzung unbeschadet ausheilen kann. Die Knieschiene schränkt die Beweglichkeit im verletzten Kniegelenk ein. Dadurch wird der angenähte (refixierte) Innen- oder Außenmeniskus weniger belastet und verminderten Kräften ausgesetzt, die durch den Roll-/ Gleitmechanismus des Kniegelenkes bei der Streckung und Beugung entstehen würden. Ab der 7. Woche nach der Meniskus OP beginnt der Trainingsaufbau. Die Rückkehr in leichte sportliche Aktivitäten ist frühestens nach drei bis sechs Monaten möglich.

Reha bei Meniskusriss ohne OP

Nicht alle Meniskusrisse verursachen Probleme im Kniegelenk. Viele vor allem kleinere Meniskusschäden (außerhalb der Laufflächen) bleiben sogar unbemerkt. Ab und zu spürt der Betroffene einen kleinen Stich im Knie, wenn sich daraus keine dauerhaften Einschränkungen oder Schmerzen ergeben, warten viele Patienten erstmal ein paar Wochen ab. Das macht vor allem bei älteren Patienten ohne Risikosportarten durchaus Sinn (siehe konservative Behandlung).

Worauf du nach einem genähten Meniskus in der Reha achten solltest
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Kluft zwischen Theorie und Praxis bei Meniskusverletzungen

Nicht immer verläuft die Reha nach einer Meniskus OP so komplikationslos und schnell, wie es der Knieexperte zuvor, dem Patienten „verkauft“ hat. Woran liegt das? Was sind die Ursachen einer langsamen Rehabilitation nach einer erfolgreichen Meniskusriss OP?

Die verzögerte Genesung nach einer Meniskus OP umfassen drei verschiedene Variablen. Einige Punkte liegen im Kontrollbereich des Kniechirurgen, andere im Bereich des Patienten und wiederum andere, werden durch die Art des Risses im Meniskus diktiert. Im Folgenden gehe ich hauptsächlich auf die Punkte ein, die Betroffene beeinflussen auch beeinflussen können:

Grund 1: Umsichtige Auswahl des Operateurs

Ich betone, eine Meniskus-OP ist selten ein Notfall (außer im Gelenkspalt eingeklemmte Menisken). Jedem Betroffenen bleibt somit ausreichend Zeit, sich mehrere medizinische Meinungen einzuholen und auch Spezialisten für Meniskusoperationen aufzusuchen. Einwände im Sinne von: „…, dafür habe er keine Zeit oder der Weg ist zu weit!“, mögen vordergründig logisch klingen. Doch liegt es nicht an der Zeit (davon haben wir allen 24 Stunden pro Tag), sondern an der Art und Weise, worauf ich meine Prioritäten lege.

Grund 2: Fehlende Prä-Reha oder das leichte Training vor der Meniskusriss OP

Das Konzept der Wiederherstellung nach einer Meniskusverletzung beginnt vor der eigentlichen Operation. Physiotherapeuten unterscheiden die prä- und postoperative Rehabilitation und Physiotherapie (Krankengymnastik sagt man nicht mehr!).

Die sogenannte Prä-Reha (engl. Prehab) oder Reha vor der Knie-OP beeinflusst maßgeblich das unmittelbare Operationsergebnis. Optimale Voraussetzungen für die Meniskuriss Op sind:

  • Keine Schwellung im Kniegelenk (kein „dickes“ Knie)
  • Volle Beweglichkeit im Knie (vollständige Streckung und Beugung)
  • Keine dauerhaften Schmerzen im Knie (nur bei entsprechender Belastung)

Grund 2: Problemverschiebung und -ausweitung

Das Alter, Übergewicht und weitere Knieprobleme (wie Achsenfehlstellungen oder Kniearthrose) wirken auf den Meniskus (gerissen oder gesund) und beeinflussen damit auch die Reha-Zeit.

Mit zunehmendem Alter wächst der Meniskus schlechter  zusammen

Auch die Zellen selbst unterliegen einem Alterungsprozess. So verlieren im Alter immer mehr Körperzellen die Fähigkeit zu Wachstum und Vermehrung – damit schnelle Heilung. Das ist auch einer der Gründe, weshalb viele Ärzte eine Meniskusnaht ab einem bestimmen Alter nicht mehr empfehlen, weil sie die Erfolgschance für das Anwachsen des Meniskus als zu gering ansehen. Diese Empfehlungen auf die Altersangaben stehen oft im Zusammenhang mit den persönlichen Erfahrungen des Operateurs – deshalb kann ich hier keine nennen.

Übergewicht drückt auf jedes (Knie)Gelenk

Ich bin der festen Überzeugung, dass ich hier nichts Neues erzähle – deshalb schnell zum nächsten Fakt.

Das Problem liegt unter Umständen höher

X-Beine oder O-Beine (Beinachsenfehlstellungen) führen zur einseitigen Belastung von entweder Innen-oder dem Außenmeniskus. Es macht viel Sinn, die Beine inkl. Hüfte, Füße und Rumpf als System anzusehen, um weitere Schäden am Meniskus zu verhindern. Dies gilt natürlich auch für die Reha nach einer Meniskus-OP.

Arthrose heißt chronische Entzündungsprozesse

Eine Kniegelenksarthrose (Gonarthorse) beeinflusst die Ernährung des Kniegelenks und damit auch die Heilung des Meniskus nach einer Knie OP. Die Genesung von der Meniskusriss OP dauert länger.

In diesen Fällen kann eine Knie-Kühlung mit Kompression eine kurzzeitige Linderung von Schmerzen liefern und die Schwellung reduzieren. Kühlung verhindert nur kurzfristig Schmerzen und hat keinen positiven Einfluss auf die Grunderkrankung.

Manchen Patienten berichten von einer Verbesserung ihrer Symptome mit Nahrungsergänzungen, wie  Glucosamin,  Curcumin oder Hyaluronsäure (hochdosierte Kapseln). Sie glauben, dass diese Stoffe (nicht bewiesen) die Oberfläche ihrer Kniegelenke glätten lässt und damit auch die Gelenkflächen schmerzfreier gleiten. Einige Betroffene versuchen, auch Tart-Kirschsaft (2 Esslöffel pro Tag) wegen seiner natürlichen entzündungshemmenden Eigenschaften.

In den ersten Wochen nach der Operation hilft einigen Meniskus-Patienten auch, eine Kniekompressionsstütze oder Kniebandage, um sich besser zu fühlen.

Grund 3: Begleitverletzungen verlangsamen Meniskus Reha

Jede zusätzliche Zerstörung im Kniegelenk verzögert den Heilungsprozess, mal für den Patienten deutlich spürbar, mal weniger (Knorpel, Kreuzbänder, Innen- und Außenband). Doch es gibt auch Knieverletzungen, die sich in ihrem Heilungspotenzial (nicht unbedingt in ihrer Reha-Zeit) ergänzen. Die Heilungschancen (insbesondere die einer Meniskusnaht) verbessern sich für den ehemaligen Meniskusriss enorm, wenn die übrigen Kniestabilisatoren allgemein gesund sind. Vor allem eine vordere Kreuzbandersatzplatik sollte gleichzeitig mit der Menikusnaht erfolgen, weil die Einblutungen der Knochenbohrungen (Bohrkanäle) das Zellwachstum (Heilung) der Meniskusnaht fördern.

Was du unbedingt nach einem vorderen Kreuzband– und Meniskusriss in der Reha wissen solltest
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Grund 4: Zusammenhang: Fitnesslevel und Reha nach Meniskus OP

Ich beobachte immer wieder, dass sich sportliche Menschen schneller erholen als weniger Sportliche. Was könnten die Ursachen dafür sein?

  • Starken „Warum“: Taktgeber für die Motivation ist das Belohnungssystem im Gehirn, dort wird die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin u.a. reguliert. Fitnessbegeisterte Menschen haben während und nach dem Sport eine verstärkte Ausschüttung dieses Botenstoffes. Gleichzeitig fehlt den verletzten Sportler nicht nur die Bewegung, sondern das gute Gefühl das sie mit dem Sport verbinden. In einer Verletzungsphase fehlen diese positiven Stimmungen, der Sportler ist deshalb bestrebt alles für seine Rehabilitation zu tun – weil er gerade auf „Entzug“ ist.
  • Besseres Körpergefühl und damit meine ich auch, die Fähigkeit einzuschätzen, was ich meinem Körper in einer Verletzungsphase zumuten kann.
  • Mehr Erfahrung mit Verletzungen: Wer Sport treibt, setzt sich logischerweise dem Risiko einer Sportverletzung aus. Deshalb haben Sportler zwangsläufig mehr Erfahrungen mit Verletzung in irgendeiner Art und Weise.

Doch das ganze Sport-Dasein birgt auch Risiken bei Knieverletzungen. Gefahren, die viele Sportler ins sich tragen – ich erwische mich manchmal, noch heute dabei:

  • Sie wollen zu schnell, zu viel.
  • Geduld ist nicht gerade eine Stärke, denn die innere Belohnung entsteht nur in der Ausübung von Sport.
  • Manche tragen den Glaubenssatz in sich: „Kein Gewinn ohne Schmerzen“ (engl. „No Pain, No Gain), was gelinde gesagt, bei einer Meniskusverletzung mehr als kontraproduktiv ist.

Grund 5: Ernährung und Trinken

Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt für die ausreichende Aufnahme von Nährstoffen und ist für den reibungslosen Ablauf aller Prozesse im Körper wichtig. Die aufgenommene Nahrung spielt auch bei der Heilung von Wunden (äußere und innere) eine zentrale Rolle.

Grundsätzlich sind bei einer Wunde durch den stattfindenden Heilungsprozess der Eiweiß- und Energiebedarf sowie der Bedarf an Vitaminen, Spurenelementen und Flüssigkeit erhöht. Dementsprechend sollte die Nahrung sich aus einem ausgewogen Verhältnis von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen sowie Vitaminen und Mineralstoffen zusammensetzen. Zu den Mineralstoffen zählen auch die Spurenelemente wie z. B. Zink, welches unter anderem die Zellteilung unterstützt und somit von größerer Bedeutung für die Wundheilung nach Knieoperationen darstellt.

Besonders und unmittelbar nach einer Meniskus OP sollte jeder auf die ausreichende Trinkmenge achten. Geeignet ist vor allem Wasser ohne Kohlensäure. Keine Säfte oder süße Limonaden, denn der Kalorienbedarf ist durch die verminderte Bewegungsfähigkeit reduziert – die Kilos lassen „grüßen“. In einen Glas Apfelsaft steckt fast ebenso viel Zucker, wie in einer Cola – eben Fruchtzucker. Dem Körper ist das egal, hier geht es einzig um die aufgenommene Energiemenge!

Grund 6: Rauchen, Diabetes chronische Leiden

Rauchen führt zu einer erhöhten Infektionsrate und eine schlechtere Heilung – dies gilt vor und nach Operation. Ebenso sind Diabetiker mit schlechten Zuckerkontrollwerten betroffen, auch sie haben ein höheres Risiko für eine Infektion und leiden unter Verzögerungen bei der Wundheilung.

Grund 7: Verantwortung für das Reha-Ergebnis übernehmen

Wer eine Knie-Reha per Definition als Maßnahme in Zusammenarbeit mit einem  Physiotherapeuten ansieht, verlangsamt seine eigene Rehabilitation erheblich und legt sich selber Steine in den Weg. Ich schätze, dass nur 5 % meiner eigentlichen Reha-Zeit in einer Physiotherapiepraxis stattfand. Der Hauptteil ist und bleibt (zum Glück) mein Job! Deshalb spielen die Diskussion über Physio-Rezepte oder ambulante Reha-Genehmigungen in meinem Reha-Verständnis auch keine große Rolle.

Denn jeder Knie Patient hat den Schlüssel zu seiner Gesundheit nach einer erfolgreichen Knie-OP selbst in der Hand – ist das nicht toll? Keine Abhängigkeiten von einer Krankenkasse, Arzt, Physiotherapeut et.! Du allein bist in der Lage, die Veränderung (schnell oder langsam) herbeizuführen. Die einzige Voraussetzung: „Du willst es, glaubt daran und machst es!“ Eine ausführliche Anleitung, wie und welche Übungen sich für eine Reha nach einer Meniskus OP (Teil 1 und Teil 2)  in Eigenregie eignen, erhältst du neben anderen Im Shop. Apropos viele Physiotherapiepraxen erwerben ebenfalls meine E-Books.

Grund 8: Wartezeit bis zur Reha nach Meniskus OP

Die Reha beginnt bei jeder Meniskusriss  OP noch im Krankenbett. Was du selbst dafür tun kannst, kannst du im Artikel: „Die Reha beginnt 24 Stunden nach der Knie-OP“ nachlesen.

Grund 9: Blockade für das Training sitzt im Kopf

Klar, richtiges Training ist ein Schlüsselfaktor in der Meniskus Reha (Ärzte sprechen von 50 %, die andere Hälfte ist die gelungene OP). Doch oft dominiert bei den Patienten, die Angst nach der Knie OP etwas „kaputt“ zu machen. Drei Ratschläge für dich:

  1. Halte dich an die Anweisungen des behandelnden Operateurs. Falls du den Sinn nicht verstehst, erkundige dich (bitte nicht bei mir, sondern beim deinem Arzt).
  2. Erwarte auf keinen Fall, dass dir essentielles Wissen über eine Meniskus Reha auf dem goldenen Teller präsentiert werden. Meine Erfahrung ist die, dass zu viele Patienten miserabel aufgeklärt die Klinik verlassen oder mit kuriosem Halb-Wissen ihre Reha nach einer Meniskusoperation beschreiten,
  3. Informiere dich im Vorfeld eine Meniskusriss OP und über die entsprechenden Reha-Techniken – Bitte nicht erst, wenn Komplikationen auftreten, die du hättest vermeiden können!
  4. Schalte dein Gehirn nicht aus und traue dich Nachzufragen – Wer ist doch gleich der Kunde?!
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Grund 10: Keine Vorerfahrung mit Knie OPs

Mit jeder Kreuzband-, Meniskus- oder sonstigen OP häuften sich bei mir Berge von Erfahrungen an. Ich habe in den verschiedenen Reha-Prozessen den Fokus immer etwas anders gesetzt, weil ich aus den vorigen Rehabilitationen gelernt habe. Herausgekommen sind neben einer Reihe von Reha-E-Books drei Phänomene, die ich vor Jahren, als Knie-Newbie, noch belächelt hätte:

  1. Jede erfolgreiche Reha beginnt und endet im Kopf – nicht im Kniegelenk! Ansonsten würden die verschiedenen Rehabilitationen nach Meniskusoperationen bei ähnlicher OP-Technik und Operateur auch nicht so unterschiedlich verlaufen.
  2. Reha-Prozesse lassen sich beschleunigen, dazu benötigt du die besten Trainingstechniken aber vor allem die richtigen Überzeugungen (Glaubenssätze).
  3. Es macht einen gravierenden Unterschied, ob eine Knieverletzung „nur“ verstanden oder zusätzlich auch gefühlt und erlebt wurde. Meiner Meinung nach ist Reha keine Technik, sondern eine Einstellung zu sich und seinem Körper. Bisher reduziert die Medizin bei Knieoperationen die Reha auf körperliche Übungen, dass greift in meinem Verständnis und Erfahrung viel zu kurz.

Ein Schmunzeln zum Abschluss

Ich muss immer Schmunzeln, wenn mir E-Book Leser oder Absolventen des Online-Kurses berichten, dass ihr Arzt bei der Kontrolluntersuchung meinte: „Was haben Sie denn gemacht? –  so weit sind die wenigsten meiner Patienten! Zufall oder optimiertes Reha-Training?“ – finde es am besten selbst heraus!

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