Meniskusriss Symptome – Knie schmerzt und schnappt beim Rotieren

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Bei einem traumatischen Meniskusriss kommt es direkt nach dem auslösenden Ereignis zu deutlichen Schmerzen im betroffenen Gelenkspalt. Oft ist die Beweglichkeit im Kniegelenk sofort eingeschränkt. Weitere Hinweise auf eine Meniskusverletzung ergeben sich durch die Beschreibung des Verletzungsmechanismus während des Unfalles.

Typische Meniskus Symptome sind neben Flüssigkeit im Kniegelenk, auch Gelenkblockierungen, Einklemmungsgefühle, und Hemmungen beim Strecken des Kniegelenks. Oft spüren Patienten ein Knacken im Knie oder ein Schnappen im Kniegelenk. Diese Meniskusriss Symptome führen unweigerlich direkt zum Kniespezialisten. Bei unspezifischen Knieschmerzen ohne vorangegangenes Trauma ist die Diagnose Meniskusschaden schwieriger. Ein erster eigener Check hilft beim Erkennen typischer Meniskusriss Symptome.

Meniskusriss Symptome bei unklaren Kniebeschwerden selber testen

Das Kniegelenk schmerzt diffus und schon längere Zeit besonders bei Belastung. Dann können Meniskusriss Symptome die Ursache sein. Denn die meisten Meniskus Symptome sind das Resultat von langsam fortschreitenden Abnutzungserscheinungen im Kniegelenk. Oft entstehen Meniskusverletzungen eher „langsam“ und „schleichend“ als Folge von Überlastung. Dann schmerzt das Knie erst, wenn eine erkennbare Meniskusläsion (Meniskusriss) vorliegt.

Im Vorfeld bestehen die Möglichkeit, sich selber mit einfachen Meniskus Funktionstests mehr Klarheit zu verschaffen. Diese Meniskus Tests setzen die eigene Testfähigkeit  voraus und ersetzen nicht den Arztbesuch. Alle Meniskus Tests sind grundsätzlich zuerst mit dem gesunden Bein durchzuführen.

Typische Meniskusriss Symptome bei Meniskusverletzung

Im Rahmen einer manuellen Untersuchung überprüft der Betroffene selber die „Meniskuszeichen„. Die Meniskus Standardtests provozieren mittels unterschiedlichen Auslösebewegungen die typischen Meniskusriss Symptome. Schmerzen die Bewegungen im Bereich des Meniskus, gilt das als positives Meniskuszeichen und deutet auf eine Meniskusverletzung hin. Einige Meniskus Tests unterscheiden noch zwischen den Verletzungen im Bereich des Außen- bzw. des Innenmeniskus. Einen ausführlichen Bericht zu den einzelnen Meniskus Symptomen und deren Verletzungsmechanismus.

Stress provoziert Meniskusriss Symptome

Allen Meniskusuntersuchungen liegt das gleiche Untersuchungsprinzip zu Grunde. Das Kniegelenk wird bewusst aber kontrolliert „verdreht“. Die (Ver-)Drehung des Unterschenkels gegenüber dem Oberschenkel setzt den Meniskus unter Druck. Der Patient geht dabei langsam von der Streckung in die Beugung, oder umgekehrt von der Beugung in die Streckung.

Anatomische Lage der Menisken im Kniegelenkspalt

Meniskusriss Symptome - Kniegelenkspalt

Meniskusriss Symptome – Kniegelenkspalt, Knie links | Foto: knie-marathon.de

Charakteristisch für einen Meniskusriss sind belastungsabhängige Schmerzen auf Höhe des Kniegelenkspalts. Der Kniegelenkspalt bildet den Abstand zwischen dem Ober- und dem Unterschenkelknochen. Das untere Ende des Oberschenkels (Oberschenkelrolle) und das obere Ende des Unterschenkels (Schienbeinkopf) sind mit einer Knorpelschicht überzogen. Arthrose ist ein Zeichen für den Abbau dieser Knorpelschichten.

Das Knie ist ein durch starke Bänder stabilisiertes Gelenk, das einer erheblichen mechanischen Belastung ausgesetzt ist. Als Puffer und Dämpfer liegt der Meniskus (Innen- und Außenmeniskus) zwischen dem Oberschenkel und dem Unterschenkel. Es handelt sich um zwei halbmondförmige Scheiben aus Faserknorpel.

Die Menisken werden über Blutgefäße, die vom äußeren Rand her in das Gewebe reichen, sowie über die Gelenkflüssigkeit ernährt. Das Fehlen einer durchgängigen Blutversorgung in allen Meniskusteilen hat dort einen langsamen Stoffwechsel zur Folge. Entsprechend schlecht heilen Meniskusrisse, insbesondere im inneren Bereich, der nicht über das Blut, sondern über die Gelenkflüssigkeit ernährt wird.

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Knieschmerzen lokalisieren beim Meniskusschaden

Der Kniegelenkspalt teilt sich in einen äußeren (lateralen) und inneren (medialen) Teil auf. Der mediale Teil bezeichnet die zur Knieinnenseite liegende Gelenkspalte, der laterale Gelenkspalt die Knieaußenseite. Schmerzen an der Knie Außenseite korrespondieren eher mit einem Außenmeniskus Schaden. Probleme an der inneren Knieseite mit einer Innenmeniskus Verletzung.

Entsprechend dieser Logik baut sich die Meniskusdiagnostik auf:

  • Außenmeniskusverletzung: Druckschmerz über lateralen Kniegelenkspalt
  • Innenmeniskusverletzung: Druckschmerz über dem medialen Kniegelenkspalt
  • Innenmeniskusriss: Schmerzen am Meniskus bei der Außenrotation des Knies
  • Außenmeniskusriss: Schmerzen am Meniskus bei der Innenrotation des Knies
  • Anriss eines Meniskusvorderhorns: Überstreckschmerz (Schmerzen bei der Streckung im Knie)
  • Anriss eines Meniskushinterhorns: Hyperflexionsschmerz (Knieschmerzen bei der Beugung)

Knieschmerzen bei Druck auf den Kniegelenkspalt

Knieschmerzen durch einen verletzten Meniskus lassen sich oft durch manuellen Druck auf den inneren oder äußeren Kniegelenkspalt provozieren. Dabei ist das Payr-Zeichen (Erwin Payr, 1871–1946) ein einfacher klinischer Meniskus Funktionstest. Den Test kann jeder Betroffene bei Verdacht auf einen Innenmeniskusriss selber durchführen.

Durchführung Payr-Zeichen als Test für den Innenmeniskus Schaden

Meniskusrisssymptome - Druckschmerz Kniegelenkspalt innen

Meniskusrisssymptome – Druckschmerz im inneren Kniegelenkspalt | Foto: knie-marathon.de

Dazu beugt der im Schneidersitz sitzende Patient das fragliche Knie und drückt es im Hüftgelenk nach außen. Der Außenknöchel des untersuchten Beins liegt dabei oberhalb des Knies des gesunden Beins. Zur Diagnose wird das gewinkelte Bein sanft in Richtung Boden gedrückt bis ggf. der genannte Knieschmerz auftritt.

Bewertung des Meniskus Payr-Funktionstests

Durch das Beugen des Kniegelenks und das Sitzen im Schneidersitze entsteht vermehrter Druck im inneren Kniegelenkspalt und dadurch im Meniskushinterhorn. Sind deutliche Druckschmerzen wahrzunehmen, wird zumindest der Verdacht auf eine Meniskusverletzung nicht wiederlegt. Doch Vorsicht mit einer vorschnellen Interpretation. Ein Druckschmerz am Kniegelenkspalt lässt sich auch bei einer Zerrung der Knieseitenbänder oder bei Knorpelschäden hervorrufen. Auch unterliegen alle Meniskus-Tests systematischen Fehlerquellen.

Meniskusriss Symptome auf einem Bein testen

Beim Thessaly-Test wird die Meniskusriss Symptomatik ausgelöst, indem unter Belastung das Kniegelenk nach außen bzw. innen rotiert. Bei diesem Test steht der Patient auf einem Bein und hält sich zur Stabilisation mit den Händen an einer Stuhllehne oder einer anderen Person fest. Nun rotiert der Patient im Kniegelenk und Rumpf mit am Boden fixiertem Fuß. Jeweils dreimal nach außen und nach innen. Wichtig den Meniskus-Test zuerst mit dem gesunden Bein durchführen und die Drehbewegung vorsichtig kontrollieren.

Das Video leitet durch die Durchführung des Thesslay-Test als Zeichen für Meniskus Symptome. Spürt der Patient Schmerzen und/oder eine Art „Schnappen oder Klicken“ im Knie, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Meniskusverletzung.

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Meniskusriss Symptome in der Hocke spüren

Beim sogenannten Ege-Funktionstest werden die Meniskusriss Symptome durch die Kniebewegung in der Rotation ausgelöst. Die Beine werden im Kniegelenk gestreckt, die Füße stehen etwa 30–40 cm auseinander. Stabilität während des Tests gibt eine Stuhllehne zum Festhalten. Der Test prüft die maximale Außenrotation der Beine beim in die Hocke gehen.

Verspürt der Patient beim Aufstehen aus der Hocke Schmerzen, deutet dies auf eine Innenmeniskus Schaden hin. Entsprechend umgekehrt erfolgt die Prüfung des Außenmeniskus. Dann zählt das Aufrichten aus der Hocke bei maximal innenrotierter Haltung der Beine.

Das Video Meniskus angerissen – Knie knackt und schmerzt beim Rotieren zeigt die Durchführung des Ege-Tests. Der Test wird als positives Meniskuszeichen gewertet, wenn der Patient Schmerzen oder ein „Klicken oder Knacken“ auf der betroffenen Kniegelenkseite verspürt.

Sicherheit und Genauigkeit der Meniskusriss Symptom Tests

Bei frischen Verletzungen ist die klinische Untersuchung nicht immer verlässlich, da Schmerzen diffus wahrgenommen werden. Die genaue Lokalisation und die Zuordnung von Beschwerden und verletzter Kniestruktur sind somit schwieriger. Eine Wiederholung zu einem späteren Zeitpunkt ist sinnvoll. Ebenso ist es beim Verdacht auf eine Kombinationsverletzung (z.B. Kreuzband). Auch sie stellt höhere diagnostische Ansprüche und ist mit weiteren Untersuchungsmethoden und Tests zu kombinieren.

Hinzu kommt die Tatsache, dass alle Meniskus Funktionstests korrekt ausgeführt werden müssen, um wirklich die Meniskusriss Symptome zu provozieren. Sinnvollerweise lässt der Patient den Selben Test mehrmals (evtl. von unterschiedlichen Untersuchern) durchführen. Der Vergleich zur gesunden Gegenseite gibt Hilfestellung bei der Testinterpretation. Weitere Informationen zu Meniskusriss Symptomen.

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