Nach einer Knie-OP – 10 nützliche Dinge im Alltag

0

Es gibt eine Reihe von praktischen Gegenständen, die einem das Leben vor, während und nach der Knieoperation erleichtern und es gibt natürlich auch Sachen, die man definitiv nicht benötigt. Ich habe in diesem Beitrag sämtliche Alltagshilfen und nützliche Gegenstände für dich zusammengestellt.

Ziel des Starter Kits ist es, dir die lange und umständliche Suche zu ersparen, und eine bequeme Bestellung bei Amazon zu ermöglichen. Bei der Auswahl der hilfreichen Dinge habe ich meine eigene Erfahrung von über 13 Knieoperationen eingebracht und entsprechend die geeigneten Produkte ausgewählt. Günstigere Varianten mag es geben, doch bei der Gesundheit setze ich auf Qualität und gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Starter Kit 2: „Grundausrüstung Training – Geräte, die den Muskelaufbau nach Knie-OP sichern

Pure Freiheit durch meinen Rolli

Mein Rollator war während meiner zahlreichen Operationen in der Wohnung ständig im Einsatz. Hier ein kurzes Video, weshalb ich genau diese Art von Rollator nach Knieoperationen empfehle. Wundere dich bitte nicht, dass der Ton nicht funktioniert. Das Video habe ich ursprünglich für meine Oma gedreht, die sich bis heute weigert, einen Rollator zu benutzen. Dieser ist ihrer Meinung nach nur für alte Leute. Ich wollte sie mit dem Klipp vom Gegenteil überzeugen – hat leider nicht funktioniert. Vielleicht bist du einsichtiger?!

Denn gerade, wenn du längere Zeit auf Gehhilfen angewiesen bist, gibt es nichts besseres, um heiße Getränke zu transportieren. Im Korb selber hatte ich alle Gegenstände, die man sonst in einer Tasche rumschleppen muss, beispielsweise Handy, Fernbedienung usw. Beim Kochen saß ich bequem auf dem Rollator und schnippelte Gemüse.

Auf meine sechs Wochen Teilbelastung umgerechnet, hat mich der Rollator* pro Tag gerade mal 1 EUR gekostet. Das war jeden Cent wert, weil du nämlich die Krücken in die Ecke stellen kannst. Das Gehen ist auch natürlicher und einfacher als mit Gehhilfen. Zudem fällt der Rollator auch nicht ständig um. Ich habe damals ein preisgünstiges und stabiles Modell gewählt, weil ich mein komplettes Körpergewicht darauf aufstützen musste. Deshalb empfehle ich dir diesen sehr preiswerten Rollator bei Amazon zu bestellen – auch sind die Versandkosten echt fair!

Ohne komfortable Krücken geht nur wenig nach einer Knie-OP

Natürlich bekommst du von deiner gesetzlichen Krankenkasse eigene Gehstützen gestellt. Die Basis-Modelle sind wahre „Schulterbrecher“. Der Gummistopfen am Boden ist hart, die Krücken klicken oft bei jedem Schritt und das allerschlimmste sind die Blasen und Schmerzen an den geschundenen Handflächen. Meiner Meinung nach lohnt es sich, die paar Euro zu investieren und Krücken mit ergonomischen Griffen* bei Amazon zu kaufen. Diese sind schön weich, schmiegen sich den Handflächen an und sind nicht aus Hartplastik. Die Standard-Gehilfe von Kowsky hat mich insgesamt mehr als 1,5 Jahr begleitet. Dank des Soft- oder Anatomic-Griff konnte ich mit den Krücken locker eine Stunde gehen, ohne Schmerzen an den Händen zu haben – dafür benötigt es nur etwas Armtraining.

Winter-Spikes für die Krücken

Um nicht gleich wieder das Operationsergebnis zu gefährden oder sich eine Schulterverletzung zu ziehen, empfehle ich im Winter vorsorglich die Eiskrallen* zu kaufen. Mit der Eiskralle als Eisspike kannst du auch bei Schnee und Eis mit Gehstützen zur Physiotherapie gehen, ohne Gefahr zu laufen auszurutschen. Am besten gleich mit bestellen, nicht erst warten bis der erste Schnee da ist, dann ist es zu spät. Einfach anwendbar, falls kein Schnell liegt, nur hochklappen.

Perfekte Kühlung ist die „halbe Miete“

In den ersten Tagen nach deiner Knie-OP gibt im Prinzip folgende drei Eckpfeiler für deine Reha:

  1. Verletzte Bein hochlegen,
  2. Ruhen und erholen,
  3. Richtig das operierte Knie kühlen.

Die Standardvariante zur Kühlung sind einfache Kälte-Kompressen*. Achte darauf, dass du immer genug kalte Kompressen im Kühlfach hast. Besonders im Sommer dauert die Kühlzeit lange! Bestelle bei Amazon am besten mehrere Coldpacks. Und kaufe auf keinen Fall die billigsten Kaltkompressen. Diese sind erfahrungsgemäß öfters schlecht verarbeitet und laufen an den Rändern aus.

Bandage nach Knieoperationen zur Kühlung

Bandage nach Knieoperationen zur Kühlung | Foto: knie-marathon.de

Eine ziemlich angenehme Sache ist die Kühlung des geschwollenen Knies mit einer Kniebandage mit Klettverschluss*. Zusätzlich schützt diese Bandage gegen den gefährlichen Gefrierbrand auf der Haut.

Bei der Luxusvariante zum Knie kühlen, hast du die Probleme mit den Kältepackungen nicht. Ein äußerst empfehlenswertes Kühlsystem habe ich in einem persönlichen (Dauer-)Produkttest unter die Lupe genommen.

Ruhiger Schlaf fördert die Wundheilung

Wer nicht den Luxus eines 1-Bett Zimmers im Krankenhaus genießt, sollte auf keinen Fall vergessen, die Ohrstöpsel* einzupacken – ein paar Stunden Schlaf ohne Störung und Schnarcher bewirkt Wunder.

Äußere Narben am Knie nach OP behandeln

Es gibt Menschen, die zu weniger schönen Narben neigen. Vor allem im Sommer besteht die Gefahr, dass die Narben am operierten Kniegelenk etwas dunkler werden als die eigentliche Haut. Hier hilft der Massage-Roller mit Bepanthen® Narben-Gel*. Die Salbe fördert den Abbau von Kollagenfasern bei Narben und verbessert so das Narbenbild. Die Salbe eignet sich nicht bei „frischen“ und unverschlossenen Wunden. Etwa nach 4 Wochen unterstützt der Roller mit der Narbencreme die Narbenbildung.

Umständlich geht immer, aber einfacher sind Duschpflaster

Klar kann man das operierte Bein mit Plastiktüten, Mülltüten und Klebeband abdecken. Mir persönlich diese Art von Wasserschutz definitiv zu umständlich und zeitraubend. Ich kaufe mir im Vorfeld immer sterile Duschpflaster. Leider bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen die praktischen Pflaster nicht. Und Kliniken rücke sie auch nicht raus.

Egal, die paar Euro sind bei mir für einfaches und schnelles Duschen mit Sicherheit drin. Einzig wichtig, diese Duschpflaster sind nicht zum Baden oder Schwimmen geeignet. Ich kaufe immer die Opsite-Pflaster* – andere halten bei mir einfach nicht so gut. Die Opsite-Pflaster haben auch, im Gegensatz zu der günstigeren Konkurrenz, den großen Vorteil, dass die Oberflächen der Pflaster wasserdicht aber trotzdem belüftet sind. Damit verhinderst du ein „Moos-Gewächs“ unter deinen Pflaster. Die Wunden heilen schnell und perfekt ab. Eine genaue Anleitung zum Pflasterwechsel mit den Opsite-Pflaster findest du in dem Video.

Die kleinen Opsite-Pflaster (6,5 x 6,5)* reichen für eine Meniskusoperationen. Die Opsite-Pflastergröße (8,5 x 9,5)* passt bei Kreuzbandoperationen und Operationen am Knorpel. Zusätzlich benötigst du bei einer Kreuzband-OP noch die kleine Packung, weil hier zwei kleine Wunden und ein größerer Hautschnitt auf dich zukommt.

Bequemes Schlafen mit dem richtigen Kissen

Guter Schlaf fördert die Heilung und Regeneration. Damit sind Rückenschläfer bei Knieverletzungen im Vorteil, doch auch für die Seitenschläfer gibt es gute Nachrichten. Die Knieorthese drückt nicht, wenn du dir ein anpassungsfähiges Kissen zwischen die Beine beim Schlafen klemmst. Das optimale Kissen* sollte waschbar, der Bezug aus Baumwolle und individuell befüllbar sein.

Rucksack für freie Hände

Tja, wer kennt es nicht, das Problem keine freien Hände mehr zu haben. Jetzt hilft nur noch ein gut belüfteter, wasserdichter 16 Liter Rucksack von Deuter – zwei Farben stehen zur Auswahl. Ich finde den Rucksack im Design gelungen, weil der Rücken zum einem auf einem Maschengeflecht aufliegt und außerdem an der Seite keine Schlaufen sind, in denen sich die Krücken „verfangen“ können. Der Rucksack von Deuter City light* und leistet gute Dienste auch noch lange nach der Knie-OP.

Widerstandsbänder unterstützen auch die Koordination

Zwei Tage nach der Kreuzbandersatzplastik habe ich die Resistance Bänder (auch als Mini- oder Loop-Band) bezeichnet, in der Knie-Reha kennengelernt. Diese Fitnessbänder sind in ihrer Funktion vergleichbar mit Therabändern – nur sind sie kleiner, geschlossen und vom Material fester. Für mich definitiv einfacher und schneller zu handhaben, weil man nicht dauernd die Knoten verändern muss. Mehr in meinem Mini-Band-Testbericht und hier kannst du dir die Teile als Miniband-Set* besorgen.

Die Widerstandsbänder eigenen sich für ein Ganzkörper-Workout. Ich nutze die Latex-Bämder hauptsächlich für mein Knie-Training (Übungsvideo zur Kraft- und Koordination mit Miniband).

Nach dem Knie-Training und gegen den Muskelkater

Fazientraining nach Knieoperationen löst Verspannungen, Verklebungen und Verhärtungen in der Beinmuskulatur. Der Ball hilft zusätzlich im Schulter- und Nackenbereich. Alle zwei Tage „Rollen“ – der Schmerz beim Training mit der Fazienrolle ist nur am Anfang, dafür aber heftig. Hier das Original der Faszienrollen bestellen. Diese Blackroll* ist garantiert geruchsneutral und nicht ganz so hart, wie die schwarze Blackroll. Daher besser nach Operationen geeignet.

Der DuoBall von Blackroll wirkt dort, wo die normale Faszienrolle nicht punktgenau hinkommt. Der Duoball* ist meine Geheimwaffe für Verspannungen nach langem Sitzen vor dem PC.

  • des Rückenstreckers (links und rechts der Lendenwirbelsäule),
  • zwischen den Schulterblättern (vor allem M. Rhomboidei und M. Trapezii)
  • der Nackenmuskulatur
  • der Achillessehne und
  • der Waden.

Knie-Reha E-Books für sämtliche Knieverletzungen

Die besten Fitnessgeräte nützen nichts, wenn sie nicht benutzt werden. Deshalb schaue jetzt im Shop vorbei und hol dir anregende Übungsbeispiele für deine persönliche Knie-Reha.

Perfekt vorbereitet geht es los. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und eine erfolgreiche Reha.

Katrin | Knie Marathon

Hinweis: Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Provision-Links. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine kleine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht. Diese Links bieten mir die Möglichkeit, dir sämtliche Informationen auf dem Blog kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

 

Comments are closed.